Supervision:
die unterschiedlichen Formate

 
 

Team-Supervision

Teamsupervision bezieht sich auf Fragen der Zusammenarbeit. Alles, was die Zusammenarbeit ausmacht und sich auf sie auswirkt, kann hier bearbeitet werden.

Klassische Themen in der Teamsupervision sind

  • Kommunikation 

  • Kooperation (Strukturen, Prozesse, Abläufe)

  • unterschiedliche versus gemeinsame Haltungen und Positionen

  • Konflikte

  • Auseinandersetzung mit externen Stakeholdern (Führungskräfte, Kooperationspartner etc.) 

  • "softe" Themen, die im Alltag kaum Platz finden, aber entscheidend sind für das Klima im Team: Wertschätzung, Anerkennung, Gerechtigkeit etc.

In meiner Werkstatt finden Sie typische Themen aus der Teamsupervision und Beispiele, wie diese ablaufen kann.​

Fall-Supervision

In der Fallsupervision reflektieren Fachkräfte aus dem Berufsfeld der sozialen Arbeit und artverwandten Berufsfeldern die Arbeit und die Arbeitsbeziehungen zu ihren Klient*innen (Patient*innen, Kund*innen, Kinder etc.).

Klassischer Weise wird ein bestimmter Klient*eine bestimmte Klientin besprochen. Der Fokus in "meiner" Fallsupervision liegt zum einen auf der Rolle und Situation der Fachkraft in dieser Arbeitsbeziehung, und zum anderen auf dem Erarbeiten konkreter Handlungsoptionen.

Gruppen-
Supervision

Die Gruppensupervision hat als Besonderheit, dass Fachkräfte zusammenkommen, die im Alltag nicht direkt miteinander arbeiten. Beispielsweise Einzelfallhelfer*innen, die jeweils separat mit Klient*innen arbeiten.  

Einzel-Supervision

Einzelsupervision ist ein Reflexionsformat für einzelne Fachkräfte. Sie wird häufig von Führungskräften in Anspruch genommen, kann aber auch für Fachkräfte mit basalen Aufgaben sehr hilfreich sein, z.B, in folgenden Situationen:

  • nach extrem belastenden Situationen mit Klient*innen

  • bei Beendigung einer Tätigkeit, die einem viel abverlangt hat

  • bei Beginn einer Tätigkeit, die besondere Abgrenzungsfähigkeit erfordert

  • bei Problemen, die im Spannungsfeld zwischen Rolle und Person beheimatet sind, und somit schlecht in der Supervision im Team besprochen werden können

Leitungs-
Supervision

In der Leitungssupervision reflektieren Führungskräfte beispielsweise ihre Rolle, ihren Führungsstil etc.

Im Unterschied zu einem Führungskräftecoaching findet Leitungssupervision eher langfristig begleitend statt und ermöglicht es, sich auf den tagesaktuellen Bedarf zu konzentrieren (im Gegensatz zu vorab vereinbarten Zielen bei einem Führungskräfte-Coaching).